NSU-Schwindel Teil 4: Englische Kriminal-Forensiker helfen in Kassel bei Desinformation

Der frühere VS-Mitarbeiter Andreas Temme wird alle Tage wieder als möglicher Mörder von Halit Yozgat ins Spiel gebracht. Der Grund hierfür ist, dass Temme zum (vermeintlichen) Tatzeitpunkt am (vermeintlichen) Tatort gewesen sein soll.

Na, war der ehemalige V-Mannführer Andreas Temme nun bei der Ermordung von Halit Yozgat dabei oder nicht?
 Es geht um Sekunden. Wäre Temme um 17:01 aus dem Internet Cafe stolziert, hätte er die Schüsse hören müssen bzw. den Mord mitansehen müssen. Hätte er die Lokalität bereits um 17:00 verlassen, wäre es glaubhaft, dass er nichts gesehen und gehört hat. So das offizielle Narrativ. Um diese Frage zu klären, hatte man sogar extra britische Wissenschaftler angekarrt[1], die den Sachverhalt erhellen sollen. Wäre nicht nötig gewesen, hätte man sich an Oliver Nevermind gewandt, hätte man alles Wichtige erfahren. Die Frage, ob Temme um 17:00 Uhr oder 17:01 aus dem Internet Cafe verschwand, ist irrelevant, da Yozgat 30-90 Minuten vor dem Auffinden die Kopfschüsse erhielt, wie wir dem Obduktionsbericht[2] entnehmen können. Die Tat geschah auch nicht im Internet Cafe, sondern an einem anderen Ort, der sterbende Yozgat -er war nach den Kopfschüssen nicht direkt tot, sondern überlebte mindestens halbe Stunde- wurde also zum Fundort, dem Schreibtisch im Vorraum seines Internetcafes, verbracht. Ganz davon ab, dass aus einem Abhörprotokoll, welches uns vorliegt, einwandfrei hervorgeht, dass Temme zwar bei der Tat anwesend war, aber nicht geschossen hat. 
 Zum Abschluss noch ein kleiner Tipp an die System-Journallie: Wenn ihr wissen wollt, wer den Mord an Halit Yozgat begangen hat, so fragt doch einfach Hamadi S., der feine Herr war nämlich zunächst der Hauptverdächtige. Aus unerklärlichen Gründen ist aber das Totschlags-Verfahren gegen ihn sang- und klanglos eingestellt worden[3] [4].

[1] http://www.forensic-architecture.org/case/77sqm_926min/

[2] http://arbeitskreis-n.su/blog/wp-content/uploads/2017/04/gutachten-yozgat.pdf

[3] http://sicherungsblog.files.wordpress.com/2015/05/anz1.jpg

[4] https://sicherungsblog.files.wordpress.com/2015/05/anz2.jpg

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2 Kommentare zu „NSU-Schwindel Teil 4: Englische Kriminal-Forensiker helfen in Kassel bei Desinformation

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